Blog · Ganztag

Integrierter Ganztag: eine digitale Plattform

Anna-Maria Anna-Maria · 14. April 2026 · 7 Min.

Ab 2026 gilt der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung. Schule und Ganztag brauchen dafür ein gemeinsames digitales Werkzeug statt getrennter Systeme. edoop verbindet beide Welten in einer Plattform — von Anwesenheit über Kommunikation bis zur Organisation. DSGVO-konform, Server in der EU.

Ab August 2026 greift der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder — zunächst für die erste Klassenstufe, in den Folgejahren schrittweise für alle weiteren. Für Schulen bedeutet das: Vormittagsunterricht und Nachmittagsbetreuung wachsen enger zusammen. Doch in der Praxis laufen Schule und Ganztag an vielen Standorten noch als getrennte Welten — mit getrennten Informationswegen, getrennten Tools und unnötigen Reibungsverlusten.

Dieser Artikel zeigt, warum Schule und Ganztagsbetreuung ein gemeinsames digitales Werkzeug brauchen — und wie edoop beide Bereiche in einer Plattform verbindet.

Rechtsanspruch auf Ganztag: Was auf Schulen zukommt

Mit dem Ganztagsförderungsgesetz (GaFöG) hat der Bund 2021 den stufenweisen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder im Grundschulalter beschlossen. Ab dem Schuljahr 2026/27 gilt er zunächst für Erstklässler, bis 2029/30 dann für alle Jahrgangsstufen der Grundschule. Eltern haben damit einen Anspruch auf acht Stunden Betreuung an fünf Tagen pro Woche — auch in den Ferien.

Für viele Schulen bedeutet das: Die Zahl der Kinder in der Nachmittagsbetreuung wird deutlich steigen. Gleichzeitig wächst der Koordinationsaufwand zwischen Lehrkräften, Betreuungspersonal und Eltern. Wer hier auf Zettelwirtschaft und Parallelstrukturen setzt, kommt schnell an Grenzen.

Das Problem: Schule und Ganztag als getrennte Welten

An vielen Schulen existieren Vormittags- und Nachmittagsbetreuung nebeneinander, ohne dass Informationen automatisch fließen. Typische Situationen:

  • Krankmeldung kommt nicht an: Ein Kind wird morgens von den Eltern krank gemeldet. Die Lehrkraft weiß Bescheid — die Ganztagsbetreuung am Nachmittag aber nicht. Das Betreuungspersonal wartet vergeblich, ruft nach, oder bemerkt das Fehlen erst bei der Anwesenheitskontrolle.
  • Doppelte Kommunikationswege: Eltern müssen sowohl der Schule als auch der Betreuung separat Bescheid geben — oft per Telefon, E-Mail oder Zettel. Das kostet Zeit und führt zu Missverständnissen.
  • Unterschiedliche Tools: Die Schule nutzt ein System, die Betreuung ein anderes — oder gar keins. Eltern jonglieren zwischen mehreren Apps, Portalen und Ansprechpersonen.
  • Anwesenheit unklar: Wer ist heute Nachmittag da? Welche Kinder sind abgemeldet? Ohne ein gemeinsames System fehlt dem Betreuungsteam der aktuelle Überblick.
Wenn morgens eine Krankmeldung eingeht, sollte das Betreuungsteam am Nachmittag nicht erst nachfragen müssen. Dieser Informationsfluss muss automatisch passieren.

Die Lösung: Schule und Ganztag in einer Plattform

edoop integriert die Ganztagsbetreuung direkt in die bestehende Schulplattform. Das bedeutet: Lehrkräfte, Betreuungspersonal und Eltern arbeiten im selben System — ohne zusätzliches Tool, ohne doppelte Datenpflege, ohne Informationslücken.

Krankmeldungen automatisch an den Ganztag weiterleiten

Wenn Eltern ihr Kind über edoop krank melden, wird diese Information nicht nur an die Lehrkraft weitergegeben — auch die Ganztagsbetreuung wird automatisch informiert. Kein manuelles Weiterleiten, kein Anruf, kein Zettel im Lehrerzimmer. Das Betreuungsteam sieht direkt, welche Kinder am Nachmittag fehlen werden.

Direkte Kommunikation zwischen Ganztag und Eltern

Über die integrierte Elternkommunikation können nicht nur Lehrkräfte, sondern auch die Betreuungskräfte des Ganztags gezielt mit Eltern kommunizieren. Ob Änderungen im Nachmittagsprogramm, Abholzeiten oder organisatorische Hinweise — alles läuft über einen Kanal, den die Eltern bereits kennen und nutzen.

Anwesenheitslisten für die Nachmittagsbetreuung

Das Betreuungsteam hat über edoop Zugriff auf tagesaktuelle Anwesenheitslisten. Krankmeldungen, Abmeldungen und Änderungen sind sofort sichtbar — ohne dass Informationen manuell übertragen werden müssen. So weiß das Team jederzeit, welche Kinder vor Ort sind und welche nicht.

Vorteile auf einen Blick

Ein Weg für alles

Eltern melden ihr Kind einmal krank — Schule und Ganztag werden gleichzeitig informiert.

Gemeinsamer Messenger

Betreuungskräfte kommunizieren mit Eltern über dieselbe Plattform wie die Lehrkräfte.

Aktuelle Anwesenheit

Tagesaktuelle Anwesenheitslisten für das Nachmittagsteam — automatisch gepflegt.

Kein Extra-Tool

Alles in einer Plattform — keine zusätzliche Software für den Ganztag nötig.

Für wen ist die Ganztag-Integration gedacht?

Die integrierte Ganztagslösung richtet sich an alle Schulen, die eine Nachmittags- oder Ganztagsbetreuung anbieten — unabhängig davon, ob diese durch die Schule selbst, einen freien Träger oder die Kommune organisiert wird. Besonders relevant wird sie für Grundschulen, die sich auf den kommenden Rechtsanspruch vorbereiten.

  • Grundschulen mit bestehender oder geplanter Ganztagsbetreuung
  • Mittagsbetreuungen und Horte, die eng mit der Schule zusammenarbeiten
  • Schulträger, die eine einheitliche Lösung für Schule und Betreuung suchen

Fazit: Eine Plattform statt Parallelstrukturen

Der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung wird die Zusammenarbeit zwischen Schule und Nachmittagsbetreuung grundlegend verändern. Schulen, die frühzeitig auf eine integrierte Lösung setzen, vermeiden doppelte Strukturen, sparen Zeit und schaffen einen reibungslosen Informationsfluss — für Lehrkräfte, Betreuungspersonal und Eltern gleichermaßen.

Mit edoop funktioniert das schon heute: Krankmeldungen, Kommunikation und Anwesenheit — alles in einer Plattform, ohne zusätzliches Tool.

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